Größtes Tauffest in NRW

100 Täuflinge werden zu Pfingsten am Schloss Brake erwartet

Festorganisator Pfarrer Rolf-Joachim Krohn-Grimberghe zeigt vor Schloss Brake die beim Tauffest zum Einsatz kommende Taufschale von St. Nicolai.

Lemgo. Auf großes Interesse trifft in Lemgo das neue Angebot der evangelischen Kirchengemeinden, im Rahmen eines gemeinsamen Festes am Braker Schloss Kinder taufen zu lassen: Für das Tauffest an Pfingstmontag, 24. Mai, sind fast 100 Kinder und einige Erwachsene angemeldet worden. Die vier Stadtgemeinden St. Johann, St. Marien, St. Nicolai und St. Pauli sowie die drei Dorfgemeinden Brake, Lieme, Voßheide laden damit zum bislang größten Tauffest in NRW unter freiem Himmel ein.

Das Fest beginnt um 14 Uhr im Hof von Schloss Brake mit einem Familiengottesdienst mit Kinderchor, Posaunen und Gospels. Im Verlauf des Gottesdienstes werden die Täuflinge in sieben Taufzelten getauft. Im Anschluss sind alle Kinder, Eltern, Paten, Taufgäste und Gemeindemitglieder zu einem fröhlichen Beisammensein mit Essen und Trinken, Spiel und Spaß rund ums Schloss und im Weserrenaissance-Museum eingeladen. Den Kuchen und die sonstigen Speisen bringen die Taufgesellschaften mit. Zu Kaffee, Tee und kalten Getränken laden die Kirchengemeinden ein. Sie übernehmen auch den Eintritt ins Museum inklusive Erlebnisführungen und Spiele für Kinder.
Das Fest sei ein Angebot, das Rücksicht nehme auf sich verändernde Familienstrukturen, beispielsweise Familien mit nur einem Elternteil, erläutert St. Nicolai-Pfarrer und Tauffest-Organisator Rolf-Joachim Krohn-Grimberghe. Manche Eltern wollten auch, dass sich ihre Kinder für die Taufe selbst entscheiden, bei anderen hätten bisher zeitliche, organisatorische oder finanzielle Gründe gegen eine Taufe gesprochen. „Den Kindern und ihren Eltern wird mit dem Fest die Möglichkeit geboten, die Taufe an einem besonderen Ort und auf eine besondere Weise zu erleben, also: Taufe – einmal anders.“
Das evangelische Tauffest endet gegen 17.30 Uhr mit einer symbolträchtigen Aktion: Im Schlosshof werden für die Täuflinge Pfingsttauben in den Himmel fliegen.

30.04.2010

Evangelischer Bauerntag

Landwirtschaft zwischen Markt und Staat

Kreis Lippe/Detmold-Vahlhausen. „Landwirtschaft zwischen Markt und Staat“ – so lautete das Thema des Evangelischen Bauerntages der Lippischen Landeskirche, der am vergangenen Sonntag (21. Juni) von der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen ausgerichtet wurde. Gastredner zu diesem Thema war Reinhard Lemke aus Münster. Zudem wurde Heinrich Stiewe, langjähriger Vorsitzender der Kammer für den ländlichen Raum, feierlich aus seinem Amt verabschiedet.
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„Präzise Landwirtschaft“

Agrarexperte Prof. Dr. Werner Buchner auf dem Evangelischen Bauerntag

Kreis Lippe/Langenholzhausen. Schwankende Einkommen und zunehmende Forderungen des Boden-, Wasser- und Naturschutzes zwingen die Landwirte zu kostensparenden und bodenschonenden Anbauverfahren. Für Prof. Dr. Werner Buchner (Bonn) von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen kommen neben diesen bekannten Tatsachen zusätzliche Herausforderungen auf die Landwirte zu: Klimatische Veränderungen erforderten veränderte Anbaukonzepte für eine umweltverträgliche und zugleich ökonomische Bodenbewirtschaftung. Buchner sprach vor etwa 120 Zuhörern auf dem Evangelischen Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 4. Mai, in Kalletal-Langenholzhausen.
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Gewaltig aus dem Gleichgewicht

Lippische Landeskirche zeigte Dokumentarfilm „We feed the World“

Kreis Lippe/Lemgo. Schon nach einigen Minuten des österreichischen Dokumentarfilms „We feed the World“ beschlich die etwa 50 Zuschauer im Kirchlichen Zentrum in Eben-Ezer ein beklemmendes Gefühl: In der heutigen industriellen Nahrungsmittelproduktion sind manche Dinge gewaltig aus dem Gleichgewicht geraten. Nach der Filmvorführung am Mittwoch, 14. März, vertieften auf Einladung der Lippischen Landeskirche und des Vereins Lippequalität die Zuschauer in Gesprächsgruppen anschließend verschiedene Aspekte des Films.
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Erfolgreiches Umweltmanagement

Ev.-luth. Kirchengemeinde Bergkirchen erhält EU-Zertifikat

Kreis Lippe/Bad Salzuflen-Bergkirchen. Die Schöpfung bewahren – und zwar nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern ganz konkret vor der eigenen Kirchentür – das hat sich die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bergkirchen vorgenommen. Seit über einem Jahr macht die Gemeinde als erste in der Lippischen Landeskirche mit beim kirchlichen Umweltmanagement „Der grüne Hahn“ und ist jetzt mit dem europäischen Umweltsiegel EMAS ausgezeichnet worden.
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Mit kühlen Kirchen sparen

Ingenieur Jürgen Kannegießer gab Kirchengemeinden Energiespartipps

Detmold. „Wir müssen möglicherweise einen Komfortverlust in Kauf nehmen, wenn wir Energie sparen wollen.“ Für Jürgen Kannegießer, Ingenieur aus Münster und Experte für energetische Sanierungen von Kirchengebäuden, steht außer Frage, dass viele Kirchengemeinden noch nicht das Energieeinsparpotenzial entdeckt haben, das in der Beheizung ihrer Kirchen schlummert. In einem Vortrag am Mittwoch, 7. Februar, im Ev. Gemeindehaus Remmighausen gab Kannegießer den Vertretern von etwa 20 lippischen Kirchengemeinden Anregungen, wie sie Energie einsparen können.
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