Aktuelles

Religionslehrertag 2018

Digitale Bildung im Religionsunterricht - am 28. November in St. Nicolai, Lemgo

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche nehmen die Erwartungen an Schule und Bildungspartner stetig zu, Kinder und Jugendliche auf ein Leben in einer digitalisierten Gesellschaft angemessen vorzubereiten. Der RU-Tag wird sich auf seiner diesjährigen Tagung am 28. November einen Tag lang grundlegend mit diesem Thema befassen. Welche Möglichkeiten hält digitale Bildung für religiöse Bildung bereit? Entwicklungen, Herausforderungen, Perspektiven für Schule und den Unterricht sollen aufgezeigt werden. Aber auch: welchen Risiken und welche Herausforderungen sind mit der Digitalisierung verbunden.

Faire Schultüte

Kampagne zum Schulstart für fair gehandelte Produkte

Auf viele Kinder in Lippe wartet nach den Sommerferien die Einschulung, die traditionell eine bunt gefüllte Schultüte mit sich bringt. Der Kreis Lippe, die Lippische Landeskirche und der Eine-Welt-Laden Alavanyo machen darauf aufmerksam, dass die Schultüten für die „i-Dötzchen“ auch mit Produkten des Fairen Handels gefüllt werden können.


EKD veröffentlicht Grundsätze zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht

Die Gestaltung der religiösen Bildung in einer pluralistischen Gesellschaft ist von großer Bedeutung für das Zusammenleben heute und in der Zukunft. Die öffentliche Schule, insbesondere der Religionsunterricht, ist ein zentraler Ort für religiöses Lernen und religiöse Orientierung. Dabei stellt der auf eine pluralitätsfähige Schule ausgerichtete konfessionell-kooperative Religionsunterricht eine zukunftsweisende Entwicklungsmöglichkeit dar.

400 Schüler am HANSE-Berufskolleg schreiben Luther-Bibel

Ein ganz besonders Projekt zum Lutherjahr am Berufskolleg

Am Anfang stand die Frage: Welchen Beitrag kann unsere Schule, das HANSE-Berufskolleg, zum 500. Reformationsjubiläum leisten?“, erläutert Religionslehrerin und Pfarrerin Silvia Pfeiffer-Kuebart die Motivation, mit über 400 Schülerinnen und Schülern ein außergewöhnliches Projekt zum Lutherjahr zu starten. Das Reformationsgeschehen veränderte zwar vor 500 Jahren vor allem die kirchliche Situation, es hinterließ darüber hinaus in ganz Europa sichtbare Spuren: Kriege wurden geführt, Grenzen veränderten sich, politische Bündnisse wurden neu geschlossen. Vor allem aber auch auf dem Gebiet der Bildung wurde die lutherische Reformation Vorreiter der späteren Aufklärung, nicht von ungefähr bezeichnete Immanuel Kant Martin Luther als den ersten Aufklärer. Luther formte und prägte mit seiner Bibelübersetzung die deutsche Sprache entscheidend mit und einte die vielfältigen Dialekte des deutschen Sprachraums, so dass sich heute Friesen und Bayern – überwiegend – derselben Vokabeln bedienen. Die Luther Bibel – gelebte Integration.
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