Spendenparlament nimmt Anträge entgegen

Frist läuft noch bis 02. März

Kreis Lippe. Das Spendenparlament Lippe nimmt noch bis zum 02. März Anträge auf Fördermittel entgegen. Bewerben können sich gemeinnützige Initiativen und soziale Projekte, die sich im Kreis Lippe gegen Armut, Arbeitslosigkeit, private Überschuldung und Obdachlosigkeit richten.

Das Spendenparlament wird am 27. März über die eingegangenen Anträge entscheiden.

In den vergangenen neun Jahren sind unter anderem folgende Projekte mit Anschubfinanzierungen unterstützt worden: In Bad Salzuflen die Arbeit der „Tafel“, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt, in Detmold die Initiative „Arbeitslose helfen Arbeitslosen“ und in Kalletal-Hohenhausen die Schülerfirma der Fröbelschule „Radiergummi & Co“, in der lernbehinderte Jugendliche gefördert werden. Die „Herberge zur Heimat“ hat Fördermittel für die Arbeit mit Langzeitarbeitslosen und Obdachlosen erhalten und die „Flüchtlingshilfe Lippe“ für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen.

Das Geld, das vergeben wird, kommt zu einem großen Teil von den zurzeit etwa 160 Mitgliedern selbst: Wer mindestens 62 Euro im Jahr einbringt, erhält Sitz und Stimme im Parlament und kann mitbestimmen, welche sozialen Initiativen bedacht werden sollen. Aber auch Einzelspenden fließen in den Vergabetopf. Wer bis zum 02. März noch einen Antrag auf Förderung einreichen will oder sich für die Arbeit des Spendenparlaments Lippe interessiert, findet Infos im Internet unter www.spendenparlament-lippe.de. Telefonische Auskunft gibt es unter 05231/976650.

15.02.2007

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