Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht
Luther - 1917 bis heute – Sonderausstellung im Kloster Dalheim

26.04.2017

Mittwoch, 26.04.2017, 15.00 – 18.00 Uhr

 LWL-Landesmuseum für Klosterkultur,
Am Kloster 9, 33165 Lichtenau-Dalheim

Wer war Martin Luther? Und: Welche Bedeutung hat und welche Rolle spielt Luther heute? Zum Auftakt des 500. Reformationsjubiläums zeigt die Stiftung Kloster Dalheim die Sonderausstellung Luther. 1917 bis heute. Beginnend mit der 400-Jahrfeier des Thesenanschlags im Kriegsjahr 1917 folgt die Aus-stellung der Auslegung und Wahrnehmung der Lehren Martin Luthers durch 100 Jahre deutsche Geschichte bis in die Gegenwart. Sie zeigt die Instrumentalisierung Luthers durch den National-sozialismus ebenso wie die zwiespältige Haltung des SED-Regimes in der DDR zum Reformator. Welches Verhältnis hatten Bürger und Politik in der Bundesrepublik Deutschland vor und nach der Wende zu dem Reformer? Und wie stehen wir heute, 500 Jahre nach den Thesen von Wittenberg, zu Luther? Ausgehend vom Martin Luther des 16. Jahrhunderts zeigt die Schau auf rund 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Entwicklung dieser historischen Person zur wahren Schicksals-figur der Deutschen im 20. Jahrhundert. Ein wissenschaftlicher Beirat aus renommierten Historikern, Museumsfachleuten und Kirchenvertretern verankert das Ausstellungsprojekt in Forschung und Gesellschaft.

Das museumspädagogische Begleitprogramm für Schulen wird im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.

Die Ausstellung und das aktiv werden im museumspädagogischen Angebot an einem ganz besonderen Ort, versprechen einen besonderen Nachmittag.

Referentinnen: Dr. Christiane Wabinski,  Referentin Museumspädagogik, Kloster Dalheim
                                Sonja Voss, M.A., Vlotho
Leitung: Andreas Mattke, Lioba Kolbe

Die evangelisch-katholische Fortbildungsreihe wird im Rahmen des Modellprojekts „konfessionell-kooperativer Religionsunterricht“ in Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Schule und Erziehung des Erzbistums Paderborn durchgeführt. Die Veranstaltungen sind offen auch für Lehrer/innen, die an Einzelthemen Interesse haben und nicht an der gesamten Reihe teilnehmen.

 

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