Mozart und Karl Barth

Ein Abend in der Theologischen Bibliothek

Kreis Lippe/Detmold. 2006 ist Mozartjahr: Im Januar jährte sich der Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozarts zum 250. Mal. Grund und Anlass, viele seiner Werke aufzuführen. In etwas anderer Weise wird der geniale Komponist am Donnerstag, 27. April, in der Theologischen Bibliothek der Lippischen Landeskirche im Mittelpunkt stehen. „Mozart und Karl Barth“ heißt es dort um 19.30 Uhr.

Denn Mozart war der Lieblingskomponist Karl Barths, eines der bedeutendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Barth schrieb im Jahr 1955: „Ich habe zu bekennen, dass ich, (…) seit Jahren und Jahren jeden Morgen zunächst Mozart höre und mich dann erst (…) der Dogmatik zuwende. Ich habe sogar zu bekennen, dass ich, wenn ich je in den Himmel kommen sollte, mich dort zunächst nach Mozart und dann erst nach Augustin und Thomas, nach Luther, Calvin und Schleiermacher erkundigen würde.“ Die Beziehung Barths zu Mozart wird Pfarrer Martin Filitz beleuchten. Musikalisch umrahmt wird der Abend in der Theologischen Bibliothek, Detmold, Seminarstr.3, durch Eeva Tenkanen, Gesang, und Markus Güldenring, Klavier.

19.04.2006

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