Mit Blech und Beat

Gelungene Werkstatt mit dem Ensemble „percussion posaune leipzig“

Dörentrup/Spork-Wendlinghausen. Die Posaunenchöre der neuen Klasse Ost der Lippischen Landeskirche haben ihr erstes gemeinsames Musizieren in einem Workshop und Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Die Posaunisten Joachim Gelsdorf, Marton Palko und Stefan Wagner erarbeiteten gemeinsam mit dem Schlagzeuger Wolfram Dix und den rund dreißig Teilnehmern des Workshops in zwei zweistündigen Werkstattphasen ein ansprechendes Programm.
Im Rahmen des Workshops in der Kirchengemeinde Spork-Wendlinghausen gab es neben dem gemeinsamen Einstudieren der Vortragsstücke auch die Möglichkeit, in kleinen Gruppen die Spielweise am jeweiligen Instrument unter fachlicher Anleitung zu verfeinern. Rhythmische Übungen mit körpereigenen Instrumenten oder Kleinpercussion eröffneten den Teilnehmern Grundlagen des gemeinsamen Musizierens von Blechblas- und Percussioninstrumenten, wie es das Ensemble „percussion posaune leipzig“ seit 1992 dem Publikum gekonnt und mitreißend präsentiert.
Bei einem Konzert in der Kirchengemeinde Wöbbel präsentierte das Quartett sein Können mit einem Programm aus Jazz und Klassik. Auch ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche in Horn, geleitet von Pfarrerin Petra Stork und Superintendent Holger Postma, stand ganz im Zeichen der Bläser.
Neben Intrade und Courante von J. Pezelius und einer Sonatine aus einer Turmsonate von Gottfried Reiche gab der Ost-Klassen-Posaunenchor Choralsätze und Choralfantasien zum Besten. Landesposaunenwart Christian Kornmaul, der neben Joachim Gelsdorf das Dirigat übernahm, ehrte den noch heute aktiven Bläser Fritz Nolte für seine 60-jährige Mitgliedschaft im Posaunenchor Horn.
 

24.03.2015

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