Stadermann wieder Präses

Pfarrer Michael Stadermann mit großer Mehrheit als Vorsitzender der Synode bestätigt

Theologischer Kirchenrat Tobias Treseler, Susanne Schüring-Pook (Synodalvorstand), Dirk Henrich-Held (Synodalvorstand), Synodale Kerstin Koch, Landessuperintendent Dietmar Arends, Juristischer Kirchenrat Dr. Arno Schilberg, Präses Michael Stadermann (Synodalvorstand). (von links)

Kreis Lippe/Detmold. Pfarrer Michael Stadermann ist heute von der Lippischen Landessynode auf ihrer konstituierenden Sitzung im Landeskirchenamt in Detmold mit großer Mehrheit erneut zum Präses gewählt worden. Stadermann hatte dieses Amt bereits in den vergangenen acht Jahren inne.

Der 58-jährige ist Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bega (Dörentrup) und gehört der Lippischen Landessynode seit 1996 an. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.
Als weiteres Mitglied ist der 52-jährige Rechtsanwalt Dirk Henrich-Held aus Lage als 1. Beisitzer in den 3-köpfigen Synodalvorstand gewählt worden sowie als 2. Beisitzerin die 52-jährige Susanne Schüring-Pook aus Lage.
Die Synode ist das höchste Leitungsgremium der Lippischen Landeskirche und konstituiert sich alle vier Jahre neu. Die 56 Synodalen werden zum Großteil von den fünf Klassen (Kirchenkreisen) bestimmt. Weitere Mitglieder werden durch den Landeskirchenrat, der die Lippische Landeskirche zwischen den Tagungen der Synode leitet, berufen. Im Landeskirchenrat sind die Leitung des Landeskirchenamtes (Landessuperintendent, Juristischer und Theologischer Kirchenrat), der Synodalvorstand sowie ein weiteres Mitglied der Synode vertreten. In diesem Amt hat die Synode die 48-jährige Bankkauffrau Kerstin Koch aus Bad Salzuflen bestätigt.
Mit der neuen Landessynode und den Wahlen in die synodalen Ausschüsse und Kammern ist nun auch die Klassenreform der Lippischen Landeskirche abgeschlossen. Diese Reform war von der Synode beschlossen worden, da die sieben Klassen (Kirchenkreise) der Lippischen Landeskirche (bisher die reformierten Klassen Bad Salzuflen, Bösingfeld, Brake, Detmold, Blomberg, Lage und die Lutherische Klasse) durch Gemeindegliederrückgang und Pfarrstellenkürzungen geschrumpft waren.
Seit dem 1. Januar sind die 58 reformierten Gemeinden in den Klassen (Kirchenkreisen) Nord, Süd, West und Ost organisiert, die zehn lutherischen wie bisher in einer eigenen Lutherischen Klasse. Die evangelische Kirchengemeinde Lockhausen-Ahmsen gehört sowohl der reformierten Klasse West als auch der Lutherischen Klasse an.
Durch den neuen Zuschnitt sollen unter anderem Vertretungsregelungen im Pfarrdienst erleichtert und mehr Zusammenarbeit unter Gemeinden ermöglicht werden.
 

Weitere Infos zur Lippischen Landeskirche:
Rund 170.000 Gemeindeglieder
69 reformierte und lutherische Gemeinden (58 ref., 10 luth., 1 ev.*)
4 reformierte und 1 lutherische Klasse
56 Synodale
* Lockhausen-Ahmsen ist eine evangelische Kirchengemeinde mit Mitgliedschaft in der reformierten Klasse West und in der Lutherischen Klasse.
 

02.02.2015

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