„Vertrauen auf Gottes Geist“

Dieter Bökemeier als Superintendent der Klasse Süd eingeführt

Landessuperintendent Dietmar Arends (vorne links) führte Superintendent Dieter Bökemeier (vorne rechts) ins neue Amt ein. Am Gottesdienst wirkten mit (von links): Pfarrer Burkhard Krebber (Detmold-Ost), Susanne Schüring-Pook (Heiden), Pfarrerin Stefanie Rieke-Kochsiek (Detmold-West), Wolfgang Kreuzbusch (Detmold) und Werner Haase (Schlangen).

Kreis Lippe/Detmold. Pfarrer Dieter Bökemeier wurde mit einem Gottesdienst in der Erlöserkirche am Markt in Detmold am Samstag, 17. Januar, in sein neues Amt als Superintendent der Klasse (Kirchenkreis) Süd eingeführt. In seinen Worten zur Einführung nannte Landessuperintendent Dietmar Arends als wichtigste Aufgaben des neuen Superintendenten die Seelsorge, Beratung und Begleitung der Pfarrerinnen und Pfarrer.

Es war die zweite Einführung Dieter Bökemeiers in das Amt innerhalb von knapp 14 Monaten. Grund hierfür ist die am 1. Januar 2015 in Kraft getretene Klassenreform der Lippischen Landeskirche. Seit Jahresbeginn gibt es vier reformierte Klassen statt zuvor sechs, daneben wie bisher eine lutherische Klasse.
Dieter Bökemeier war am 30. November 2013 Superintendent der damaligen Klasse Detmold geworden. Ein knappes Jahr später, am 7. November 2014, wurde er auf dem konstituierenden Klassentag zum Superintendenten auch der neuen Klasse Süd gewählt. Die Klasse Süd entspricht der vormaligen Klasse Detmold, allerdings erweitert um die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Schlangen. Die Klasse Süd setzt sich aus 13 reformierten Kirchengemeinden zusammen.
Landessuperintendent Dietmar Arends: „Werten Sie es als Bekräftigung und Bestätigung, dass Sie ein zweites Mal so kurz hintereinander ins Amt des Superintendenten eingeführt werden“. Arends wünschte Pfarrer Bökemeier „Vertrauen auf Gottes Geist“. Als Superintendent der Klasse Süd trage Bökemeier mit an der Verantwortung für das Unterwegssein der Gemeinden der Klasse Süd. Es sei gewiss nicht leicht, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Aber niemand sei allein, wenn es darum gehe, sich dieser Verantwortlichkeit zu stellen. Die Menschen könnten Gott beim Wort nehmen und darauf vertrauen, dass Gottes Geist sie leite.
Dieter Bökemeier stellte die Tageslosung für den 17. Januar in den Mittelpunkt seiner Predigt: „Seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten …“ Dieses Wort aus dem Lukas-Evangelium knüpfe an das vom Landessuperintendenten genannte „Unterwegssein“ an. Es sei nicht damit getan, nur abzuwarten, was geschehe. Besser sei es, möglichst genau zu beobachten, was auf einen zukomme und wer an die Tür klopfe. In diesem Sinne sollten Gemeinden immer unterwegs sein und aktiv auf die Zukunft zugehen, um sie mitzugestalten. Eine neue Zusammenfassung von Gemeinden wie die Klasse Süd könne auch als Signal verstanden werden, aufzubrechen zu neuen Projekten der Gemeindezusammenarbeit. Diese Projekte könnten angesiedelt sein in den Bereichen Jugend, Musik und Kultur, um nur einige Beispiele zu nennen.
 

20.01.2015

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