Ausstellung zur Reformation

Die Ausstellung kann bis zum 15. April besichtigt werden. Sie ist täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Lemgo. In der St. Nicolai-Kirche in Lemgo ist die Wanderausstellung „Martin Luther und der kulturelle Wandel im konfessionellen Zeitalter“ zu sehen. Sie ist vom Thüringer Schulministerium und Studierenden der Universität Erfurt entwickelt und 2010 zum ersten Mal gezeigt worden. In Lemgo macht sie auf Einladung von Andreas Lange, Superintendent der Lutherischen Klasse der Lippischen Landeskirche, Station.

„Bislang war die Ausstellung außer in Hamburg nur in den neuen Bundesländern zu sehen. Ich freue mich sehr, dass ich die Ausstellung nach Lippe und Lemgo holen konnte“, so Andreas Lange.
Rigobert Möllers vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien führte anlässlich der Eröffnung in St. Nicolai in die Ausstellung ein, die für die Lutherdekade zum Reformationsjubiläum 2017 konzipiert wurde. Auf sieben Stelen mit Texten, Bildern und Liedern werden einzelne Aspekte des damaligen Wandlungsprozesses dargestellt. Schwerpunktthemen sind unter anderem Glaube und Freiheit, Kirche und Welt oder Erziehung und Schule. Die Ausstellung richte sich vor allem an Schüler und Lehrer und solle zum Nachdenken über Hintergründe der Reformation, über religiöse Intoleranz und Diskriminierung anregen, erklärte Rigobert Möllers. Dabei ermöglichten die Exponate ganz unterschiedliche Zugänge. „Ganz im Sinne reformatorischer Grundgedanken stehen sie alle dafür, ein Bewusstsein für die Wirkungen von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen zu erzeugen und zu zeigen, dass jeder einzelne Mensch bei aktiver Teilnahme und Teilhabe an der Gestaltung des Wandels als Individuum bedeutend ist.“

 

28.03.2014

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