Brunnenbau hat Priorität

Detmolder Arbeitsgemeinschaft Alavanyo hilft mit Spende

Feier zur Einweihung des Brunnens in Kati (Togo)

Detmold. Damit sich Menschen in Togo einen Brunnen leisten können und um ihre Chancen auf Gesundheit zu stärken, hat die Arbeitsgemeinschaft Alavanyo 2.500 Euro für die Entwicklungsarbeit der Norddeutschen Mission gespendet. So konnten die Einwohner von Kati, einem kleinen Dorf im Südwesten von Togo, die Einweihung des neuen Brunnens feiern.

Früher mussten die Frauen und Mädchen lange Strecken zurücklegen, um aus Tümpeln verschmutztes Wasser zu schöpfen. Das hatte negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen im Dorf. Außerdem hinderte der hohe zeitliche Aufwand die Frauen daran, einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachzugehen, und die Mädchen, die Schule zu besuchen.
Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser hat Priorität in der Entwicklungsarbeit der evangelischen Kirche in Togo, die - ebenso wie die Lippische Landeskirche - Mitglied in der Norddeutschen Mission ist.
Spenden in dieser Höhe sind möglich, weil der ausschließlich von Ehrenamtlichen betriebene Detmolder Eine-Welt-Laden Alavanyo zu den drei umsatzstärksten Läden in NRW zählt. Kunden und Mitarbeitende helfen durch hohen Umsatz an fair gehandeltem Kaffee, Lebensmitteln und Kunsthandwerk den Produzenten dieser Waren und unterstützen darüber hinaus Projekte wie den Brunnenbau.
 

11.11.2013

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