Unzerstörbare Menschenwürde

Veranstaltungsreihe im November in der Kirchengemeinde Detmold-Ost

Kreis Lippe/Detmold. Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1635) steht im Mittelpunkt der Reihe „Unzerstörbare Menschenwürde“ im Rahmen der ökumenischen Friedenstage 2013 in Lippe.

Ab Donnerstag, 7. November, ist eine Ausstellung zu dem Theologen, Liedermacher und „Anwalt der Gefolterten“ im Gemeindehaus am Markt in Detmold zu sehen. Zur Eröffnung heißt es um 18 Uhr „Wider den Hexenwahn- Ein Abend mit Friedrich Spee zu Langenfeld“ – ein Vortrag von Landessuperintendent i.R. Gerrit Noltensmeier und Pfarrerin Bettina Hanke-Postma.
Die Ausstellung mit Texten und Bildern von Pfarrer Hans Günter Voß kann bis Sonntag, 1. Dezember, montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr besucht werden.
Eine Orgelmatinee mit Bearbeitungen zu Liedern von Friedrich Spee zu Langenfeld begleitet die Ausstellung am Sonntag, 10. November, um 11.15 Uhr in der Erlöserkirche am Markt. Es spielt Kantor Johannes Pöld.
Am Mittwoch, 27. November, geht Marcel Oeben, Leiter des Stadtarchivs Lemgo, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus am Markt dem Fall des Ratsapothekers David Welmann aus Lemgo nach. Welmann, Hofapotheker in Detmold und Ratsapotheker in Lemgo, wurde 1669 in Lemgo als Zauberer hingerichtet. Wie kam es dazu? Was mögen die Gründe für Welmanns Scheitern gewesen sein und welche Rolle spielten die öffentlichen Schmähungen und Diffamierungen? Was hatte es mit dem Vorwurf, ein Werwolf zu sein, auf sich? Diesen und anderen Fragen widmet sich Vortrag anhand der archivalischen Überlieferung.
 

23.10.2013

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