Menschen nicht allein lassen

Neuer Beauftragter für Polizeiseelsorge vorgestellt

Der neue Polizeiseelsorger Pfarrer Andreas Gronemeier (rechts) wurde begrüßt und vorgestellt durch Landrat und Behördenleiter Friedel Heuwinkel, Kirchenrat Tobias Treseler und Polizeioberrat Ralf Schmidt. (v.l.)

Kreis Lippe. Pfarrer Andreas Gronemeier ist der neue Beauftragte für die Polizeiseelsorge der Lippischen Landeskirche. Er wurde heute in der Kreispolizeibehörde offiziell durch Landrat Friedel Heuwinkel, Kirchenrat Tobias Treseler und Polizeioberrat Ralf Schmidt vorgestellt. Gronemeier übernimmt das Amt von Pfarrer Heinz-Günter Steinke, der seit 1999 Polizeiseelsorger war.

Andreas Gronemeier, 51 Jahre alt und Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde Schötmar, ist selbst Sohn eines Polizeibeamten: „Die Polizei tut einen Dienst, der dem Ziel dient, dass wir in unserem Land friedlich zusammenleben können. Dieser Dienst bringt die Beamten immer wieder in menschliche Extremsituationen. Es ist der Auftrag der christlichen Kirchen, diese Menschen, die durch ihre Arbeit in seelische Not geraten können, nicht allein zu lassen.“
Pfarrer Gronemeier ist bereits seit mehreren Jahren Mitglied des Leitungskreises „Notfallseelsorge Lippe“, Fachberater Seelsorge der Feuerwehr und Ansprechpartner der Rettungsdienste wie DRK und THW: „In den Einsätzen begegnen wir uns schon seit Jahren und arbeiten gut zusammen. Dieses Wissen und diese Erfahrungen möchte ich in den Bereich der Polizeiseelsorge mit einbringen.“
Auch Landrat Friedel Heuwinkel freut sich in seiner Funktion als Behördenleiter über die Neubesetzung: „Mit Herrn Gronemeier gewinnen wir einen anerkannten und erfahrenen Menschen für die wichtige Arbeit der Polizeiseelsorge in Lippe“.
Bereits seit 1962 gibt es die Beauftragung der Lippischen Landeskirche für die Seelsorge an Polizisten, die in ihrer Arbeit, in der sie auch mit Gewalt und Tod konfrontiert werden, Unterstützung benötigen. Kirchenrat Tobias Treseler: "Die Lippische Landeskirche hat großen Respekt vor dem fordernden Dienst der Polizeibeamtinnen und -beamten für die lippische Bevölkerung.“

 

19.03.2013

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