Der Prediger von Buchenwald

Paul-Schneider-Ausstellung in Detmold zu sehen

Kreis Lippe/Detmold. Er war Mitglied der Bekennenden Kirche und starb 1939 im KZ Buchenwald: Paul Schneider, „der Prediger von Buchenwald“. Eine Ausstellung über den evangelischen Pfarrer ist von Montag, 25. Februar bis Montag, 11. März, im Landeskirchenamt in Detmold zu sehen.

„Den Namen dürft ihr nicht vergessen, Paul Schneider ist unser erster Märtyrer“, das war die Reaktion Dietrich Bonhoeffers, als er 1939 die Nachricht vom Tod des mutigen Pfarrers erhielt.
Die Wanderausstellung der Pfarrer-Paul-Schneider-Gesellschaft (Weimar) unter dem Titel „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ zeigt auf 17 Schautafeln in Texten und Bildern das Leben und den Widerstand Paul Schneiders im Nationalsozialismus.
Selbst seit 1937 im KZ Buchenwald inhaftiert, predigt er aus dem Zellenfenster zu Mithäftlingen und ruft ihnen immer wieder tröstende Bibelworte zu. Er wird durch SS-Aufseher schwer misshandelt und am 18. Juli 1939 im Alter von 41 Jahren durch die Spritze des Lagerarztes getötet.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Landeskirchenamtes besichtigt werden: Mo 9.00-16.00 Uhr, Di-Do 8.30 -16.00 Uhr, Fr 8.30-12.30 Uhr. Weitere Infos: www.paul-schneider-gesellschaft.de
 

22.02.2013

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