Zukunft des Gemeindepfarrdienstes

Lippische Landessynode beschließt Konzept

Kreis Lippe/Detmold. Die Lippische Landessynode hat ein Konzept für den Gemeindepfarrdienst beschlossen. Darin wird vorgeschlagen, dass die Kirchenvorstände der Gemeinden eine Gesamtkonzeption für ihre Gemeindearbeit mit der Perspektive einer verstärkten regionalen Zusammenarbeit entwickeln.

Ob dies in den Kirchengemeinden jeder der sieben Klassen (Kirchenkreise) notwendig ist, sollen jeweils die Klassentage selbst entscheiden. Sie sollen weiterhin für ihre Klassen beschließen, ob Dienstbeschreibungen für Gemeindepfarrer eingeführt werden.
Außerdem sollen nach dem Beschluss der Synode die Klassenvorstände bis zum 01.01.2015 verbindliche Konzepte für die Zusammenarbeit benachbarter Gemeinden entwickeln.
Hintergrund für das „Konzept zu den künftigen Strukturen des Gemeindepfarrdienstes in der Lippischen Landeskirche“ ist die in den letzten Jahren immer weiter fortgeschrittene Arbeitsverdichtung für Pfarrerinnen und Pfarrer im Zusammenhang der gesellschaftlichen und innerkirchlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte. Es soll helfen, sich den Herausforderungen durch diese Veränderungen zu stellen und die Möglichkeiten des Gemeindepfarrdienstes zu erhalten und zu stärken.

 


Weitere Informationen zur Lippischen Landeskirche

Rund 177.000 Gemeindeglieder
69 reformierte und lutherische Gemeinden (58 ref., 10 luth., 1 ev.)
6 reformierte und 1 lutherische Klasse
52 Synodale
 

27.11.2012

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