Schwangere begleiten und beraten

Fachleute aus OWL trafen sich in Detmold

Vernetzung in OWL: Fachleute unter anderem aus Gynäkologie, Pränataldiagnostik und psychosozialen Beratungsstellen trafen sich im Landeskirchenamt in Detmold.

Kreis Lippe/Detmold. Um einer Frau, deren Embryo Anzeichen einer Behinderung aufweist, mit der besten Beratung beistehen zu können, gibt es seit einem Jahr das Projekt „Interprofessionelle Kooperation bei Pränataldiagnostik.“

Modellregion ist Ostwestfalen-Lippe. Durch die Vernetzung verschiedener Fachgebiete soll die Beratung vor, während und nach Pränataldiagnostik (PND) so optimal wie möglich gestaltet werden – für Frauen in einer Großstadt wie Bielefeld ebenso wie für Frauen in eher ländlich geprägten Gebieten.
Am Mittwoch, 24. Oktober, trafen sich rund 40 Gynäkologen, Hebammen, Klinikseelsorgerinnen, Humangenetiker, Pränataldiagnostiker, Fachleute aus der Behindertenhilfe und aus psychosozialen Beratungsstellen zu einem Informationsaustausch im Landeskirchenamt in Detmold.
Pfarrer Christoph Pompe, Leiter des Ev. Beratungszentrums der Lippischen Landeskirche und stellv. Vorsitzender der Evangelischen Konferenz für Familien- und Lebensberatung (EKFuL), die das Projekt mit ins Leben gerufen hat, sieht die Kooperation auf einem guten Weg: „ Wir werden im nun beginnenden zweiten Projektjahr bereits einige fachliche Verbesserungen in der Versorgung und Beratung der betroffenen Schwangeren und ihrer Partner verwirklichen “
 

26.10.2012

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