Über Grenzen hinaus

Gustav-Adolf-Werk unterstützt evangelische Minderheiten – bundesweite Vertreterversammlung in Lippe

Kreis Lippe/Detmold. Sie unterstützen evangelische Minderheiten in Europa, Lateinamerika und Teilen Asiens: die Mitglieder des Gustav-Adolf-Werks (GAW). Die bundesweite Vertreterversammlung findet in diesem Jahr in Lippe statt. Zum Eröffnungsgottesdienst am Sonntag, 23. September, um 18 Uhr in der Erlöserkirche am Markt in Detmold sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Landessuperintendent Dr. Martin Dutzmann wird die Predigt halten.

Das Gustav-Adolf Werk besteht seit 1832 und ist damit das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland. Namensgeber war Gustav II. Adolf, ein schwedischer König, der auf Seiten der Protestanten in den 30-jährigen Krieg eingegriffen hat. Er galt dadurch als Retter des Protestantismus.
Heute ist das GAW mit seiner Zentrale in Leipzig das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und kümmert sich um evangelische Minderheiten. Die Mitglieder in Lippe unterstützen vorrangig Projekte in den Partnerkirchen der Lippischen Landeskirche in Osteuropa, unter anderem den Bau von Kirchen und Gemeinderäumen, sozialdiakonische und missionarische Aufgaben.
Die bundesweite Vertreterversammlung mit rund 70 Teilnehmern – darunter Gäste aus Russland, Slowenien und Tschechien – findet über drei Tage lang in Bad Meinberg im Hotel „Zum Stern“ statt. Hier werden unter anderem die Projekte festgelegt und beschlossen, die im kommenden Jahr den Mitgliedern zur Förderung empfohlen werden.
 

23.09.2012

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