Christlicher Antisemitismus

Vortrag im Haus Münsterberg

Detmold. Die Lippische Landeskirche und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit laden alle Interessierten und insbesondere Religionslehrer der Sekundarstufe I und II zu einem Vortragsabend ein.

Am Montag, 4. Juni, geht es um 18 Uhr im Haus Münsterberg (Hornsche Str. 38) um „Die Entjudung des religiösen Lebens als Aufgabe deutscher Theologie und Kirche“ – der christliche Antisemitismus am Beispiel des kirchlichen „Entjudungsinstituts“ in der Zeit von 1939 – 1945.
Dr. Oliver Arnhold (Detmold) wird über die „Deutschen Christen“ im Nationalsozialismus informieren. Die Problematik christlicher Schuld während der NS-Zeit soll thematisiert und die Blickrichtung auf die Opfer dieser Geschichte gelenkt werden. In diesem Zusammenhang wird die „wissenschaftliche“ Arbeit des von 1939-1945 in Eisenach existierenden kirchlichen „Entjudungsinstituts“ vorgestellt. Beim anschließenden Austausch mit Oliver Arnhold und Schulreferent Andreas Mattke soll es darum gehen, wie das Thema im Religionsunterricht umgesetzt werden kann.
 

30.05.2012

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