Gegen den Trend: Mehr Spenden

Gossner Mission dankbar für großes Engagement der Unterstützer in Lippe

BERLIN. Entgegen des Trends bei anderen Organisationen und trotz der Finanzkrise hat die Gossner Mission im Jahr 2009 ihre Spenden gegenüber dem Vorjahr sogar steigern können. Darauf wies Missionsdirektor Dr. Ulrich Schöntube in einem Pressegespräch hin. „Der Anstieg ist zwar nicht immens, aber angesichts der herrschenden Bedingungen in Deutschland doch sehr bemerkenswert“, betonte Dr. Schöntube. Wie aus dem Jahresbericht hervorgeht, konnte die Gossner Mission 2009 an Spenden und Kollekten rund 295.000 Euro einwerben – gegenüber 280.000 Euro im Jahr zuvor.

„Da sind wir in ,guter Gesellschaft´ mit Brot für die Welt, die ebenfalls – ganz gegen den Trend – 2009 einen Spendenzuwachs verzeichnen können“, freute sich der Direktor des kleinen unabhängigen Missionswerkes, das seinen Sitz in Berlin hat, aber auf zahlreiche Unterstützer, Einzelne und Gemeinden, in der ganzen Bundesrepublik zählen kann. Vor allem in Lippe ist der Rückhalt stark. Dr. Schöntube führte das gute Spendenergebnis daher auf das große Engagement der Unterstützer zurück, aber auch auf die enormen Anstrengungen der Berliner Dienststelle. Mit den Spenden unterstützt das Werk Projekte zur Armutsbekämpfung in Deutschland und Übersee ebenso wie Partnerschaftsprogramme und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung.

29.06.2010

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