Kirche sein - in Lippe

Beschluss der Lippischen Landessynode zum Schwerpunktthema


Kreis Lippe/Detmold. Die Lippische Landessynode hat auf ihrer Tagung am 18./19. Juni das konfessionelle Miteinander in der Lippischen Landeskirche hervorgehoben. Sie sieht das Vorhandensein der reformierten und der lutherischen Konfession als Chance, Menschen das Evangelium in verschiedenen Formen zu verkündigen.

Die Synode betont außerdem das sich ergänzende Nebeneinander von Landeskirche mit ihren übergemeindlichen Diensten (z.B. Bildungsarbeit, Jugendarbeit, Krankenhausseelsorge) und der Gemeinden mit ihren Diensten.
Unter der Überschrift „Kirche sein – in Lippe“ hatte sich die Synode in ihrem Schwerpunktthema damit beschäftigt, wie Kirche in Lippe künftig aufgestellt sein soll. In einem Impulsreferat hatte der Theologieprofessor Georg Plasger (Siegen) für mehr Kooperation unter den Kirchengemeinden plädiert. Er sprach sich dafür aus, Aufgaben unter den Gemeinden aufzuteilen. Angesichts vielfältiger Erwartungen an die kirchliche Arbeit sollte geprüft werden, wo die Chance besteht, durch freiwillige Zusammenarbeit in der Region dem kirchlichen Auftrag noch besser gerecht zu werden, so Professor Wilfried Härle (Heidelberg): „Grundlegende Aufgabe der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums. Die rettende und befreiende Botschaft, die in Jesus Christus menschliche Gestalt angenommen hat, muss den Menschen nahe gebracht werden.“

19.06.2010

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