Rotarier treffen Bursianer

Rotary Club Detmold-Blomberg spendet Studierenden 1.000 Euro

Hochschulpfarrer Miroslav Danys (vorn, rechts) und die internationale Schar der Burse-Bewohner begrüßten die Mitglieder des Rotary Clubs mit ihrem Präsidenten Dietmar Meier zu Eißen (vorn, Mitte).

Detmold. „Die Lippische Landeskirche möchte den in der Burse wohnenden ausländischen Studierenden eine gute Aufnahme in Deutschland ermöglichen und ihnen helfen, Brücken in die Gesellschaft zu bauen. Ähnlichen Grundsätzen fühlt sich auch der Rotary Club verpflichtet.“ Für Hochschulpfarrer Miroslav Danys war der Besuch des Rotary Clubs Detmold-Blomberg im landeskirchlichen Studentenwohnheim Burse eine Gelegenheit, die internationale Gemeinschaft der Burse-Bewohner den weltoffenen Mitgliedern des Rotary Clubs vorzustellen.

Pfarrer Danys und Prof. Ernst Thevis, Mitglied des Burse-Verwaltungsrates, erläuterten den Rotariern, dass im Studentenwohnheim in der Wiesenstraße junge Leute leben, die in Detmold die Musikhochschule oder die Hochschule Ostwestfalen-Lippe besuchen. Um ihren Gästen einen Eindruck davon zu vermitteln, dass ein Zusammenleben trotz unterschiedlicher Herkunft und Religion sehr wohl gelingen kann, boten die Musikstudentinnen und -studenten ein in jeder Hinsicht stimmiges internationales Konzert.
Der Bolivianer Mauricio Wayar Soux spielte auf dem Fagott eine Sonate von Camille Saint-Saens und wurde dabei auf dem Flügel begleitet von der Peruanerin Patricia M. Ramirez-Gaston. Das südkoreanische Duo Chang Hyun Kim (Tenor) und Sung-Jun Kwon (Flügel) trug eine Verdi-Arie aus „La Traviata“ vor. Ehsan Mohagheghi aus dem Iran zelebrierte am Flügel eine Chopin-Mazurka. Die Musikdarbietungen überzeugten nicht nur durch ihre im wahrsten Sinne des Wortes „internationale Harmonie“, sondern mindestens ebenso durch ihr anspruchsvolles Niveau.
Die Rotarier bedankten sich nicht allein mit viel Beifall bei den jungen Künstlern aus insgesamt sechs verschiedenen Ländern: Clubpräsident Dietmar Meier zu Eißen überreichte Hochschulpfarrer Danys eine Spende des Rotary Clubs in Höhe von 1.000 Euro. Pfarrer Danys und die Studierenden bedankten sich sehr für diese Unterstützung und erklärten, das Geld im Bedarfsfall für in Not geratene Studierende zu verwenden, um finanzielle Engpässe zu überbrücken.
Beim abschließenden Abendbrot wurde nochmals deutlich, dass unterschiedliche Sprachen kein Grund dafür sind, sich nicht zu verstehen. Die Tischgespräche wurden geführt auf Deutsch, auf Englisch, zuweilen auf „Denglisch“ und manchmal auch mit Händen und Füßen.

25.01.2010

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