Mit Festgottesdienst eingeführt

Landeskirchlicher Dienst der Lippischen Landeskirche mit neuer Leitung

Kirchenrat Andreas Christian Tübler (links) begrüßte im Festgottesdienst in Lemgo, St. Johann, die neue Beauftragte für die Evangelische Frauenarbeit, Pfarrerin Annette Wolf (rechts), sowie die neue Leitung im Landeskirchlichen Dienst, Landesjugendpfarrer Gerald Klaassen (2.v.links) und Pfr. Horst-Dieter Mellies (3.v.links), zuständig für Bildungsarbeit.

Kreis Lippe/Lemgo. Mit einem Festgottesdienst in St. Johann in Lemgo wurden drei Theologen in ihre neuen Aufgaben im Landeskirchlichen Dienst der Lippischen Landeskirche eingeführt: Pfarrerin Annette Wolf ist die Beauftragte für die Evangelische Frauenarbeit. Pfarrer Horst-Dieter Mellies, zuständig für Bildungsarbeit, und Landesjugendpfarrer Gerald Klaassen teilen sich mit je einer halben Stelle die Leitung des Landeskirchlichen Dienstes.

„Stellen mit deutlicher Leitungskompetenz“, wie Kirchenrat Andreas-Christian Tübler in seiner Begrüßung feststellte. Er betonte, dass die Verbindung von Mellies und Klaassen zu ihrer Gemeinde St. Johann mit je einer halben Stelle erhalten bleibe. Damit sei eine Verknüpfung von gemeindlicher und landeskirchlicher Arbeit gewährleistet. „Wir sind fest davon überzeugt, dass diese Berufung dazu dienen wird, das Profil der Lippischen Landeskirche zu stärken – auch und gerade in finanziell schwierigen Zeiten.“
Ein Stichwort, das die gemeinsame Predigt von Annette Wolf, Horst-Dieter Mellies und Gerald Klaassen wieder aufgriff.
„…und sie haben keinen Wein mehr“, aus „Die Hochzeit zu Kana“ lieferte den dreien immer wieder Anlass zu humorvollen Verweisen auf die aktuelle Situation der Lippischen Landeskirche. „Auch bei uns im Betrieb ist die Stimmung etwas verhalten. Wir gehen auf dürre Zeiten zu“, hieß es beispielsweise im Text. Und weiter: „Es kann doch nicht sein, dass wir immer nur den Mangel beklagen.“ Der Text von Johannes zeige aber, dass Jesus sich nicht vor unseren Karren spannen lasse, und es trotzdem Sinn mache sich an ihn zu wenden. „Wir sollten nicht zu kleinmütig sein, und darauf hoffen, dass auch bei uns Wasser zu Wein wird“, skizzierten Wolf, Mellies und Klaassen ihre positive Grundeinstellung zu ihren neuen Aufgaben.

16.01.2006

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