Zentraler Kindergottesdienst in Neu Eben-Ezer

Hier wurden kleine Körbchen aus Papier gebastelt, eine schönen Idee, die man mit nach Hause nehmen konnte

Lemgo. Unter dem Motto „Alles muss klein beginnen – Vom Wachsen und Gedeihen“ wurde der diesjährige Zentrale Kindergottesdienst der Lippischen Landeskirche in der Kirche von Neu Eben-Ezer gefeiert. Zum Zentralen Kindergottesdienst lädt der Lippische Landesverband für Kindergottesdienst an wechselnde Orte traditionell kurz vor den Sommerferien ein. Besonders war in diesem Jahr, dass der Gottesdienst gemeinsam mit der Kirchengemeinde Eben-Ezer gefeiert wurde.

Kindergottesdienstgruppen aus ganz Lippe ließen sich durch das unbeständige Wetter, das schon die Verlegung des Gottesdienstes vom Kirchplatz in die Kirche zur Folge hatte (denn eigentlich war eine Open-Air-Veranstaltung geplant), nicht davon abhalten, nach Neu Eben-Ezer zu kommen.
„Roswitha von Rabe“, die Handpuppe aus der Kirchengemeinde Stapelage-Müssen, brachte dann in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche den großen und kleinen Besuchern und den Menschen aus der Stiftung Eben-Ezer Jesu „Gleichnis vom Sämann“ und mit ihm den biblischen Hintergrund des Mottos auf anschauliche und spannende Weise nahe. Dazu wurde das Lied des Liedermachers Gerhard Schöne „Alles muss klein beginnen“, gesungen.

Im zweiten Teil des Gottesdienstes stand gemeinsames Basteln auf dem Programm. Die Räume des Kirchlichen Zentrums boten genug Platz für kreative Bastelaktionen, die vom Vorstand des Landesverbandes für Kindergottesdienste und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinde Eben-Ezer und des Wohnverbundes für Kinder und Jugendliche der Stiftung vorbereitet worden waren.

Dann kam doch noch die Sonne zum Vorschein, so dass die vom Wohnverbund für Kinder und Jugendlichen vorbereiteten Bratwürstchen und Getränke oder die mitgebrachten Picknicks in geselliger Runde auf der Wiese vor der Kirche und auf dem Kirchplatz verzehrt werden konnten. So gestärkt kam etwas Bewegung gerade recht. Zunächst mit Schwungtüchern auf dem Kirchplatz und dann auf dem „Robinson-Spielplatz“ der „Kinderheimat“, wie der Wohnverbund bis vor einem Jahr hieß, konnte sich richtig ausgetobt werden.
Es war ein gelungener Tag mit vielen Begegnungen zwischen Menschen aus lippischen Kirchengemeinden und der Stiftung Eben-Ezer. Und dass es zum Schluss wieder regnete, störte niemanden so richtig.

04.08.2009

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