100% reichen nicht

Frauentag geht dem Superfrauensyndrom auf den Grund

Kreis Lippe/Detmold-Pivitsheide. Warum Frauen immer perfekt sein wollen – darum geht es am Samstag, 31. Januar, auf dem Frauentag der Lippischen Landeskirche. Im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Pivitsheide wollen Frauen gemeinsam der Frage nachgehen, warum eigentlich immer alles perfekt sein muss.

Sie gibt ihr Bestes, und zwar immer und überall. Wenn Sie morgens das Haus verlässt, sind die Betten gemacht, der Teppichboden gesaugt, die Waschbecken geputzt. Die Kinder haben gefrühstückt, Obst in der Tasche, und für ihn hat sie am Vortag noch schnell ein frisches Hemd und die passende Krawatte rausgelegt. Bei Büroschluss ist ihr Schreibtisch aufgeräumt und porentief rein...

Seit die berufstätige Frau nicht mehr die Ausnahme, sondern der Normalfall geworden ist, ist ein neuer Mythos in weibliche Lebensentwürfe eingezogen: das Superfrauensyndrom. Viele Frauen entwickeln einen Perfektionismus auf allen Ebenen. Doch das hat seinen Preis. War Burn-Out früher ein typisches Männer- und Managerproblem, sind heute viele Frauen davon betroffen. Am Frauentag soll der Frage nachgegangen werden, woher dieser Perfektionismus eigentlich kommt und wie man sich davon befreien kann.

Der Frauentag beginnt um 14.30 Uhr und endet um 17.30 Uhr, die Leitung liegt beim Team der Frauenarbeit der Kirchengemeinde Pivitsheide, Referentin ist Monika Korbach von der Frauen- und Bildungsarbeit der Lippischen Landeskirche.

19.01.2009

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