Kirchenvorstände gewählt

Kreis Lippe. Um rund 0,5 Prozent ist die Beteiligung an der Kirchenvorstandswahl in der Lippischen Landeskirche am Sonntag (24.02) im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren gestiegen: Durchschnittlich 16,80 Prozent der Wahlberechtigten folgten dem Motto „Aufkreuzen für die Gemeinde“. 2004 lag die Wahlbeteiligung bei 16,28 Prozent.

Gewählt wurde allerdings nur in zehn Gemeinden (2004:12). Mit 34,91 Prozent Beteiligung lag die Gemeinde in Schieder an der Spitze, gefolgt von Stapelage-Müssen (Pfarrbezirk West) mit 27,17 Prozent. In Heiden (Pfarrbezirk 1) gaben 23,64 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Die Wahlbeteiligung in den weiteren Gemeinden: Sylbach 17,45 Prozent, Bad Salzuflen luth. 12,83 Prozent, Asemissen-Bechterdissen 12,13 Prozent, St. Marien Lemgo 10,99 Prozent, Detmold-West 10,95 Prozent, Detmold-luth. (Pfarrbezirk 1) 10,12 Prozent, Pivitsheide (Pfarrbezirk 3) 7,79 Prozent.

Wahlberechtigt waren alle Gemeindeglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, konfirmiert oder im religionsmündigen Alter getauft wurden oder am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und in das Wählerverzeichnis eingetragen waren.

Die Kirchenvorstände sind die Frauen und Männer, die gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer für die Leitung einer Kirchengemeinde Verantwortung tragen. Sie werden für vier Jahre gewählt.

Es geht um die ehrenamtliche Verantwortung für die Mitgestaltung des Weges, den die Kirche geht.

Alle volljährigen Wahlberechtigten, die bereit sind, die Verpflichtungen des Kirchenvorstandes zu übernehmen, konnten zur Wahl vorgeschlagen werden. Gab es in einer Gemeinde nicht mehr Kandidaten als für die Besetzung des Kirchenvorstandes notwendig waren, gelten die vorgeschlagen Kandidaten als gewählt. Das Leitungsgremium hat je nach Gemeindegröße zwischen sechs und 24 Mitglieder.

In einer elften Gemeinde, in Schlangen, wird die Wahl zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

25.02.2008

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