„Das Militär kann die Helfer nicht schützen“

Zivil-militärische Zusammenarbeit: Vortrag im Gemeindehaus der lutherischen Kirchengemeinde Detmold

Kreis Lippe/Detmold. Die Arbeitsgemeinschaft Solidarische Kirche in Lippe lädt unter der Überschrift „Das Militär kann die Helfer nicht schützen“ zum Vortragsabend über „Zivil-militärische Zusammenarbeit– Entstehung, Ziele und Gefahren aus der Sicht einer kirchlichen Hilfsorganisation“ am Montag, 5. November, 19.00 Uhr ins Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche Detmold, Schülerstr. 14, ein.

Zivil-militärische Zusammenarbeit ist für die Bundeswehr und andere westliche Armeen zu einem Eckpfeiler ihrer neuen Strategie und ihres neuen Aufgabenfeldes geworden, seit sie sich von der Landesverteidigung hin zu militärischen Auslandseinsätzen im Rahmen der NATO, EU und UN umorientieren. Die Zusammenarbeit bezieht auch die Kooperation mit zivilen Hilfsorganisationen ein, die auf dem Balkan, in Afghanistan, im Irak oder in anderen Konfliktgebieten humanitäre Hilfe, Wiederaufbau- und Entwicklungsarbeit leisten.

Dadurch sind die Hilfsorganisationen konfrontiert mit schwierigen politischen und humanitären Fragen, besonders auch zur Sicherheit ihrer Helferinnen und Helfer. Aus der Erfahrung der Diakonie-Katastrophenhilfe, der humanitären Hilfsorganisation des Diakonischen Werks, gibt Dr. Rainer Lucht einen Überblick über Entstehung und Ziele der zivil-militärischen Zusammenarbeit sowie über Positionen der Hilfsorganisationen.

31.10.2007

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Windows Live