Flutkatastrophe in Afrika

Spendenaufruf der Norddeutschen Mission

In Afrika sind Millionen Menschen von einer Flutkatastrophe betroffen. Heftige Regenfälle haben ganze Landesteile überschwemmt. Die Norddeutsche Mission erreichen Berichte aus Ghana und Togo von den dortigen evangelischen Kirchen. Demnach sind die Regionen im Norden der Länder über den Landweg kaum noch zu erreichen.

 

In Ghana verloren bereits 400.000 Menschen ihre Häuser, 20 Todesfälle wurden bekannt. Die Sorge vor Cholera wächst ständig. Die Regierung hat Teile des Landes mittlerweile zum Katastrophengebiet erklärt.

 

In Togo sind über 100 Brücken weggeschwemmt und sieben Dämme gebrochen. Die Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus und verschob den Schulbeginn um einen Monat, da dutzende Schulhäuser von den Fluten zerstört sind.

 

Die Norddeutsche Mission ruft in dieser Situation zu Spenden für die evangelischen Kirchen in Ghana und Togo auf. Die Gemeinden dort leisten erste Nothilfe, indem sie Menschen, die obdachlos geworden sind, unterbringen und mit Nahrung und Medikamenten versorgen. Weitere Hilfe wird in absehbarer Zeit dringend nötig sein :  Zahlreiche Brunnen sind zerstört und müssen repariert werden. Medizinische Vorsorge gegen Seuchenerkrankungen ist zu treffen. Und da die Ernte in vielen Regionen vernichtet ist, fehlt es an Nahrungsmitteln und an neuem Saatgut.

 

Die Norddeutsche Mission bittet um Spenden unter dem Stichwort „Flut“ auf ihr Konto 107 27 27 bei der Sparkasse in Bremen BLZ 290 501 01.

19.09.2007

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